Muster ohne berechnung englisch

In der Biologie kann die natürliche Selektion die Entwicklung von Mustern in Lebewesen aus mehreren Gründen verursachen, einschließlich Tarnung,[25] sexueller Selektion,[25] und verschiedeneArten der Signalisierung, einschließlich Mimikry[26] und Reinigungssymbiose. [27] In Pflanzen haben sich die Formen, Farben und Muster von insektenbefruchteten Blüten wie die Lilie entwickelt, um Insekten wie Bienen anzulocken. Radiale Muster von Farben und Streifen, von denen einige nur im ultravioletten Licht sichtbar sind, dienen als Nektarführungen, die aus der Ferne zu sehen sind. [28] Im 19. Jahrhundert untersuchte der belgische Physiker Joseph Plateau Seifenfilme, was ihn dazu brachte, das Konzept einer minimalen Oberfläche zu formulieren. Der deutsche Biologe und Künstler Ernst Haeckel malte Hunderte von Meeresorganismen, um ihre Symmetrie zu betonen. Der schottische Biologe D`Arcy Thompson war Pionier bei der Untersuchung von Wachstumsmustern sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren und zeigte, dass einfache Gleichungen das Spiralwachstum erklären könnten. Im 20. Jahrhundert prognostizierte der britische Mathematiker Alan Turing Mechanismen der Morphogenese, die zu Mustern von Flecken und Streifen führen. Der ungarische Biologe Aristid Lindenmayer und der französisch-amerikanische Mathematiker Benoét Mandelbrot zeigten, wie die Mathematik von Fraktalen Pflanzenwachstumsmuster erzeugen kann.

Theophrastus (ca. 372–um 287 v. Chr.) stellte fest, dass Pflanzen, „die flache Blätter haben, sie in einer regelmäßigen Reihe haben“; Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) bemerkte ihre gemusterte kreisförmige Anordnung. [3] Jahrhunderte später bemerkte Leonardo da Vinci (1452–1519) die spiralförmige Anordnung von Blattmustern, dass Baumstämme im Alter aufeinanderfolgende Ringe gewinnen, und schlug eine Regel vor, die angeblich durch die Querschnittsflächen von Baumzweigen erfüllt wurde. [4] [3] Johannes Kepler (1571–1630) wies auf das Vorhandensein der Fibonacci-Sequenz in der Natur hin und benutzte sie, um die fünfeckige Form einiger Blumen zu erklären. [3] 1754 beobachtete Charles Bonnet, dass die Spiralphyllotaxis von Pflanzen häufig sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegen-Uhrzeigersinn im goldenen Verhältnis ausgedrückt wurde. [3] Mathematische Beobachtungen der Phyllotaxis folgten mit Karl Friedrich Schimper und seinem Freund Alexander Braun 1830 bzw. 1830; Auguste Bravais und sein Bruder Louis verbanden phyllotaxie Verhältnisse mit der Fibonacci-Sequenz im Jahr 1837 und bemerkten auch ihr Aussehen in Pinienzapfen und Ananas. [3] In seinem 1854 erschienenen Buch untersuchte der deutsche Psychologe Adolf Zeising das goldene Verhältnis, das sich in der Anordnung von Pflanzenteilen, den Skeletten von Tieren und den Verzweigungsmustern ihrer Venen und Nerven sowie in Kristallen ausdrückte.

[5] [6] [7] A.

Comments are closed.